Farbharmonie – Mit Farben gute Stimmung schaffen

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Farben können Räume größer oder kleiner erscheinen lassen, sie können sie optisch höher oder niedriger machen, und sie sorgen vor allem für die Stimmung, die zu den Bewohnern passt.

Heiteres Gelb

Gelb und Grün sind die häufigsten Farben in der Natur, sozusagen im Außenraum, und sie sollten deswegen auch in Innenräumen eine große Rolle spielen. Besonders die Zwischentöne von Gelb zu Braun eignen sich gut für Bereiche, in denen man sich viel aufhält. Diese Farben stehen für das Element Erde, sie geben Boden unter den Füßen. In seiner zu dunklen Variante kommt bei Braun aber eine Portion Engstirnigkeit durch, dogmatisches Denken nimmt überhand. Dagegen sorgen helle Gelbtöne für Heiterkeit. Sie bringen die Sonne ins Haus und ins Gemüt. Sandfarbene Wände sind deswegen reinweißen vorzuziehen. Denn Weiß, als eine der Nichtfarben neben Schwarz und Grau, steht für Distanziertheit.

Frisches Grün
Grün symbolisiert für die Chinesen nach der jahrtausendealten Feng-Shui-Lehre das Element Holz. Dabei reicht das Spektrum vom hellen Maigrün, das das Sprießen in der Natur wiederspiegelt, bis zum dunklen Blaugrün, das den Übergang zum Element Wasser anzeigt. Grün in Wohnräumen birgt die Gefahr der Langeweile. Schließlich kennen wir die Farbe aus der Natur sozusagen in und auswendig. Also wie Rot sparsam einsetzen. In vielen Räumen genügen schon Pflanzen, um diese Farbe ins Spiel zu bringen. Verzichten sollte man aber nicht auf sie, denn sie verheißt Harmonie, Versöhnung, Ausgleich und Heilung. Für die Chinesen besitzt der grüne Drachen nur positive Eigenschaften. Er steht für Frühling, Fruchtbarkeit und den Beginn alles Werdens. Grün ist auch die Farbe, die am wenigsten ermüdend wirkt.

Fließendes Blau
Blaue Tiere und Pflanzen sind selten, am häufigsten kommt diese Farbe als Wasser oder Himmel vor. Sie steht für seine Weite und damit auch für Harmonie und Sympathie. Blau ist nicht umsonst eine gern gesehene Farbe in vielen Unternehmen und Büros, beispielsweise als Bodenbelag. Denn es fördert die Kommunikation und den Austausch von Gedanken. Dunkle Blautöne hingegen sind geheimnisvoll, mysteriös und strahlen Mächtigkeit aus. Autos für die vermögendere Kundschaft sind oft in dunklen Blau-, Violett- oder Blaugrün-Tönen gehalten. Helles Blau kann Räume weiter und damit größer erscheinen lassen. Blau eignet sich auch gut für Schlafräume, weil es beruhigende Wirkung hat, es entspannt und senkt den Blutdruck. In häuslichen Wellnessoasen wie Badezimmer oder Fitnessraum mag das vielleicht eine erwünschte Wirkung sein, wer jedoch im Schlafzimmer das Thema Erotik nicht gänzlich verbannen will, der sollte es dort mit Blau nicht übertreiben. Wie immer im Leben kommt`s auf die richtige Mischung und die Dosierung an.

Rot sorgt für Anregung
Die Farbe des Feuers und der Wärme.

Rot ist das Feuer, die Wärme, aber auch das Blut, die Leidenschaft, die Aggression. Es treibt an und erregt, es lockt, aber es warnt auch. Es besitzt eine ungeheuere Kraft – positiv, wie negativ – und sollte deshalb in Wohnräumen dezent und wohlüberlegt eingesetzt werden. In der Natur sind kräftige Rottöne wie die Blautöne eher selten anzutreffen. Abgeschwächt zu Rosa und Orange darf man verschwenderisch damit umgehen. Gemäßigtes Rot als Bordeaux oder Rotbraun zeigt Bodenständigkeit, materiellen Pragmatismus. Großflächig angewandt ist es schlafhemmend. Auf einem roten Sofa wird es immer lebhafter zugehen. Hier kann man im wahrsten Sinne „Feuer und Flamme“ sein. Sei es für seine Ideen in angeregten Diskussionen oder eben in Liebesdingen. Rot eignet sich hervorragend für das Setzen von Akzenten in sonst eher nüchternen Räumen, in denen Weiß und Grau oder helles Blau dominieren. Die Kombination mit Schwarz ist besonders intensiv und stark und für wenig benutzte Räume.

Sanfte Kontraste
Weil allzu starke Kontraste nur wenig entspannungsförderlich sind, sollten sie in Wohnräumen recht sparsam eingesetzt werden. Für große Flächen wie die Wände hellt man besser den Tonwert der Farbe auf, indem man Weiß hinzugibt. Der Trick: Ein bei normalen Tonwert als zu stark empfundener Komplementärkontrast erscheint in Pastelltönen plötzlich nicht mehr als krasser, aufmerksamkeitsheischender Gegensatz sondern als sanfte, sich ergänzende Harmonie.

Harmonie der Tonwerte
Farben mit einem ähnlichen Tonwert (Helligkeit) werden als zusammengehörig empfunden, als harmonisch. Das kommt daher, weil keine Farbe die andere dominiert. Damit aus der Harmonie keine Langeweile wird, empfiehlt es sich, die Tonwerte nicht allzu sehr anzugleichen und ruhig kleinere Unterschiede in der Helligkeit zuzulassen. Auf diese Weise kommt mehr Leben in den Farb-Akkord. Die Tonwerte bei den Farben lassen sich wie Dur- oder Molltöne in der Musik in verschiedene Gruppen einteilen. Es gibt Pastelltöne, neutrale Töne, leuchtende Töne, Mitteltöne und tiefe Töne.

Harmonie in Stufen
Eine sehr sichere Methode, mit Farben Wohn(t)räume zu komponieren, ist es, Abstufungen eines Farbtons zu verwenden. Ganz wie in der Musik passen die Töne gleich daneben fast immer. Also von rot über orange zu gelb. Oder von blau über hellblau hin zu weiß. Das ergibt immer einen perfekten Dreiklang, wenn die mittlere – also die helle – Farbe dabei dominiert, beispielsweise als Wandton, während die anderen – besonders die dunklen – Farben auf kleinere Flächen reduziert bleiben.